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Gemessene Gates

Ein Gate ist ein Vergleich, der gerechnet und in eine Datei geschrieben wurde. Eine Zeile im Register ist kein Gate. Diese Seite wird von sundial-geometry-build aus den Gate-Dateien erzeugt.

1 G1 – Kegelmodell gegen das Rechenbeispiel Rhodos

Datei gates/G1-worked-example.json, gerechnet 2026-10-23. Verglichen wird mit dem Rechenbeispiel des Begleitaufsatzes conic-sundial-geometry.qmd (φ = 36°, α = 45°, ε = 23,44°). Der Aufsatz rundet auf drei Stellen. Die größte Abweichung beträgt 0.000872 Einheiten von d. Die Grenze lag bei 0.0015. Das Gate ist bestanden.

Marke ℓ/d Aufsatz ℓ/d Modell L/d Aufsatz L/d Modell
Summer 1.765 1.76544 2.497 2.4967
Equinox 1.0 1.0 1.414 1.41421
Winter 0.698 0.69756 0.987 0.9865
L_S/L_W 2.53 2.53087

Im selben Abschnitt nennt der Aufsatz in der Tabelle der synthetischen Rückrechnung L_S/L_W = 2,514. Das Rechenbeispiel und das Modell ergeben 2,53. Die Abweichung liegt im Aufsatz.

2 G2 – Tageslinien gegen die gescannten Steine

Datei gates/G2-daylines-scans.json, gerechnet 2026-10-23. Für 35 Kegeluhren mit eindeutigem Flächenfit und Note A oder B sagt das Modell aus ihrem gefitteten Öffnungswinkel α und dem Nodusabstand d (gemessen als Abstand der Äquinoktiallinie) die Lage der Solstitiallinien voraus. Die Schiefe der Ekliptik ist 23.7138° für das Jahr 150 v. Chr. Über 60 gemessene Solstitiallinien beträgt der Median der relativen Abweichung 3.2%, das 90-%-Quantil 17.4%. Die Grenze lag bei 5% im Median. Das Gate ist bestanden.

Das Gate misst die Steine ebenso wie das Modell. Große Abweichungen einzelner Steine können von der Messung kommen oder von der Arbeit des Steinmetzen; das Gate trennt beides nicht.

3 Zitate

34 von 34 Zitaten der Typologie sind wörtlich im OCR-Text der genannten Seite gefunden worden.

4 Offen

  • G3: Rückrechnung der Breite aus Stunden- und Tageslinien der Scans gegen joint_latitude.py.
  • 3-D-Modelle der Kugel-, Zylinder- und ebenen Uhren.
  • Schaldach nennt sechs Grundformen mit Buchstaben; die Liste selbst fehlt im OCR-Text. Gelesen sind K, S, O, R und die Formvariante U; der sechste Buchstabe ist nicht belegt (Abb. 131 nennt eine Form S₁L).
  • Maße des rhodischen Körpers (Vorkragung des Limbus, Pfeilerbreite, Rundung der Seitenwände) sind in den gelesenen Stellen nicht angegeben; das 3-D-Modell setzt sie als Modellannahme.