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Editionsgrundsätze

1 Editionsgrundsätze

Teil 4 gibt jede der 102 Photographien der Münchner Kepleriana als Faksimile neben ihrer Transkription wieder (Block pruefstand-je-dokument). Die Faksimile-Edition liegt in drei Formen vor: als HTML-Edition, als Teil dieses PDF und als PDAI-Sammlung kepleriana-munich-2024. Alle drei entstehen aus derselben Seiten-XML.

1.1 Faksimiles

Die Faksimiles sind die unverkleinerten Bilder aus den PDF-Dateien vom 14. März 2024, gedreht, bis die Schrift aufrecht steht, sonst unverändert: nicht beschnitten und nicht entzerrt. Die Drehung wurde für jede Seite gemessen und für alle Seiten am Bild kontrolliert (Sammlung kepleriana-munich-2024, masters_manifest.json).

1.2 Transkription

Die Transkription ist diplomatisch: Wortlaut, Schreibung, Zeichensetzung und Zeilenfall der Vorlage bleiben erhalten; Abkürzungen werden nicht aufgelöst. Die Grammatik ist die PDAI-DTD page_letter (Version 4.0) mit drei Elementen, die für diese Sammlung hinzukommen:

  • Streichung (del): vom Schreiber gestrichener Text, soweit lesbar;
  • Einfügung (add): über oder unter der Zeile oder am Rand nachgetragener Text;
  • Ergänzung (supplied): vom Bearbeiter ergänzte Buchstaben an beschädigten Stellen, in der Wiedergabe in ⟨ ⟩.

Unsichere Lesungen stehen unterpunktet (unclear), unlesbare als […].

Register (Abschnitt 2.3) sind nach Einträgen gegliedert: Nummer, Datum und Ort, Absender, Regest. Briefe sind nach Briefkopf, Anrede, Text und Schluss gegliedert; Aktenzeichen (die Tagebuchnummern „Tgb. Nr.“) und Vermerke anderer Hand stehen an ihrer Stelle als Randvermerk.

1.3 Prüfstand

Die Transkription jeder Seite ist die Lesung von gemini-3.8-flash (Sammlung kepleriana-munich-2024, Stempel <meta model>). „Geprüft“ heißt eine Seite erst, wenn eine Person sie am Faksimile kontrolliert hat. Die übrigen Seiten tragen den Prüfstand „maschinelle Lesung“. Der Block zeigt den Stand je Dokument.

Am Faksimile berichtigte Wörter (Block berichtigungen in Abschnitt 3.3) sind in der Seiten-XML eingetragen; die vorige Fassung der Seite ist erhalten. Wörtlich zitiert wird im Text nur, was am Faksimile geprüft ist.

Prüfstand der Transkriptionen je Dokument der Münchner Kepleriana.

Partitur
---
id: pruefstand-je-dokument
display: tabelle
duckdb:
  - alias: k
    path: $PDAI_COLLECTIONS/kepleriana-munich-2024/kepleriana-munich-2024.duckdb
    read_only: true
partiturs:
  - id: duckdb-read
    input:
      sql: |
        SELECT 'Dok. ' || d.nr AS "Dokument",
               count(*) AS "Seiten",
               count(*) FILTER (WHERE p.model = 'gemini-3.8-flash') AS "gemini-3.8-flash",
               count(*) FILTER (WHERE p.review = 'verified') AS "am Faksimile geprüft",
               count(*) FILTER (WHERE p.review IS NULL OR p.review = 'machine') AS "maschinelle Lesung"
        FROM k.pages p JOIN k.docs d ON d.doc = p.doc
        GROUP BY d.nr
        ORDER BY d.nr
artefacts:
  - name: pruefstand
    kind: table
    file: pruefstand.json
oracle:
  n_sentences: {min: 8, max: 8}
---
Prüfstand der Transkriptionen je Dokument der Münchner Kepleriana.

8 Sätze.

bestanden

1.4 Korrektur im Lektor

Die HTML-Edition ist im Lektor als Dokument kepler-kommission/faksimile eingetragen. Jede transkribierte Einheit (ein Registereintrag, ein Absatz, eine Anrede, ein Briefschluss) ist dort einzeln annotierbar. Eine übernommene Korrektur schreibt das Element in der Seiten-XML der PDAI-Sammlung neu, nachdem die Seite gegen die DTD geprüft ist; die vorige Fassung der Seite bleibt im Verlauf erhalten. Danach werden HTML-Edition und Typst-Fassung neu erzeugt.